«Sauerei», «Katastrophe», «Riesenproblem»: Frust und Enttäuschung unter den Mittelthurgauer Wirten in der Coronakrise

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von Mario Testa / Sabrina Bächi
Erschienen auf www.tagblatt.ch am 25.04.2020 um 05.00 Uhr (Kurzauszug)

Wann Restaurants und Bars wieder öffnen dürfen, ist unklar. Einige setzen vorläufig auf Take-Away-Lösungen, andere Lokale sind ganz zu. Alle Wirte leiden unter der Schliessung ihrer Lokale zwischen Kreuzlingen und Weinfelden.

Sabrina Bornhauser von der Wirtschaft zum Eigenhof in Weinfelden ringt um Worte wenn es um die derzeitige Situation geht. «Schwierig», sagt sie. «Es ist einfach sehr schwierig.» Solange man nicht genau wisse, wann und unter welchen Bedingungen die Gasthäuser wieder öffnen dürfen, sei es fast unmöglich einen Plan zu machen.

«Natürlich überlegen wir uns, was wir machen könnten, wenn es wieder losgeht.»

Allenfalls die Gartenwirtschaft vergrössern. Oder die grosse Gaststube nutzen und den Mindestabstand einhalten. Bis dahin hat sie Kurzarbeit angemeldet. Take-Away bietet sie nicht an. «Unsere Küche eignet sich nicht dafür», sagt Bornhauser. Aber im Sommer würde sie sich schon überlegen, allenfalls Salatteller «überd Gass» zu verkaufen. Doch auch hier: die Unsicherheit sitzt im Nacken. Aus finanzieller Sicht habe sie das Glück, einen Familienbetrieb zu führen. «Da hilft man sich in schwierigen Situationen gegenseitig.»

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